Feeds:
Artikel
Kommentare

… wie im Mai bereits angekündigt, hab ich im Juni mein „Schreiprogramm“ fortgesetzt. Ich glaub’ ich konnte es sogar etwas verbessern. Mama glaubte, dass mit mir „wirklich“ etwas nicht stimmt und hat sogar einen Termin bei einer CranioSakral-Therapeutin ausgemacht. Laut der hab ich natürlich keine körperlichen Verspannungen – war mir ja von vorne herein klar. Ist ja alles nur Taktik. Mittlerweile hab ich sogar etwas Mitleid mit Mama und Papa. Die nächtlichen Schreiattaken pünktlich jede Stunde nehmen sie ganz schön mit – und mich auch. Ich hab uns allen deswegen Ende Juni ein Geschenk gemacht und von 23.06 auf 24.06. das erste mal Durchgeschlafen (von 22.00 bis 6:15) – das hat natürlich zu großer Verwunderung geführt Mittlerweile möchte ich am liebsten nur sitzen – das funktioniert zwar noch nicht, aber so könnte ich ja alles viel besser sehen. Was mir besonders viel Spaß macht sind meine „Mini-SitUp-Übungen“. Das funktioniert schon total super und so seh’ ich auch viel mehr. Mama legt mich auch schon viel am Bauch. Am Anfang war es noch schwierig den Kopf alleine zu halten, aber Ende des Monats geht’s schon super. Ich habe  es auch endlich geschafft, dass ich mich ganz alleine vom Rücken auf den Bauch drehe. Jetzt muss ich das immer wieder üben, damit ich’s ja nicht verlerne. Und wenn ich am Rücken liege, kann ich mich mit meinen Füssen wegstoßen und so komm ich schon Zentimeter für Zentimeter vorwärts. Wenn ich mich bemühe kann ich mich sogar im Uhrzeigersinn im Kreis drehen. Es sind einfach die kleinen Erfolge, die die größte Freude bereiten! 

Mit dem Spielzeug wacheln Mama und Papa auch nicht mehr so viel vor meinen Augen herum, sie drücken mir es einfach in die Hand. Es gelingt mir schon gut danach zu greifen und es festzuhalten. Und dann steck ich’s gleich mal in den Mund. Ich würd sowiese am liebsten alles in meinen Mund stecken (meine Finger, die Finger von allen anderen Leuten, Spielzeug, Stofftiere, …) 

Ende Juni waren wir dann das erste Mal schwimmen im Aubad in Tulln. Ich hab mich schon sehr darauf gefreut, da es bei uns in der Wohnung mittlerweile unterträglich heiss geworden ist. Da tut eine Abkühlung immer gut. Diese Abkühlung war mir dann aber doch etwas zu kühl. Nachdem mich papa mit den Füssen ins wassergehalten hat, musste ich rießig weinen – mein Badewasser ist doch um einiges wärmer!

Vielleicht wag’ ich mich ja im Juli mal in die Fluten- davon berichte ich euch aber das nächste Mal.

… natürlich hab ich im Mai weiter gefuttert und geschafft, dass ich mein Geburtsgewicht verdopple! Mitte Mai hab ich bereits die 7-Kilo-Grenze überschritten (16.05.:7,125kg u. 62,5cm) – wobei der Kinderarzt meinte so einen Kerl wie mich hat er schon lange nicht gesehen. Ich nehme an er meinte nicht nur gewichtsmäßig sondern er wollte damit auch sagen, dass ich so schön bin :-)

Mittlerweile hab ich auch gelernt meinen Kopf fest hin und her zu bewegen, als wenn ich ganz schnell „Nein, nein, nein.“ sagen würde. Das macht rießig Spaß. Leider werden dadurch die Haare auf meinem Kopf auch weniger – aber die werden schon wieder nachwachsen, außerdem ist mein Papa stolz drauf dass wir fast dieselbe Frisur haben. 

Das mit dem Daumenlutschen hab ich auch schon super im Griff. Mittlerweile bekomm ich meine Finger schon gezielt in den Mund – muss ja nicht immer nur der Daumen sein. Wenn nicht gerade meine Hand im Mund steckt, bin ich bemüht mein Plaudern zu verbessern und einige interessante Gespräche mit Mama und Papa zu führen.

Im Mai haben wir es nach einigen Fehlversuchen endlich geschafft, dass wir unseren Fotografentermin wahr nehmen konnten. Das Ergebnis kann sich natürlich sehen lassen – aber das war ja nicht anders zu erwarten bei so einem Fotomodel.

Am 20.05.2007 wurde ich in Radlbrunn von Pater Edmund getauft. Wie Ihr euch sicher vorstellen könnt, war ich von dieser Zeremonie nicht begeistert. Ich hab natürlich meinen Unmut kundgetan und hab die Predigt von Pater Edmund etwas übertönt.  Da ich vom vielen Schreien in der Kirche müde geworden bin, hab ich die anschließende Feier etwas verschlafen. Als ich dann wieder munter geworden bin, haben sich alle um den „Star des Tages“ gerissen und mich einer nach dem anderen herumgetragen.

Mitte/Ende des Monats hab ich nun endlich begriffen wie ich die Aufmerksamkeit aller (besonders die meiner Eltern) auf mich lenken kann und hab mein „Schreiprogramm“ optimiert.Tagsüber kann man mich ja nicht so einfach weglegen und in der Nacht ein bis zwei Stunden schlafen an einem Stück muss ja wohl reichen. Mama kommt jetzt tagsüber zu überhaupt nichts mehr (außer mich herumtragen) und Papa muss natürlich am Abend und in der Nacht dran glauben – die nächtlichen „Ball-spring-Übungen“ sind schon zur Gewohnheit geworden.

Mal schauen ob ich das „Schreiprogramm“ im Juni noch verbessern kann, oder ob es für mich auch bald zu anstrengend wird.

… wie versprochen, möchte ich euch heute von meinen ersten Stadionbesuch berichten.

Am letzten Aprilwochenende hat Mama endlich nachgegeben und ich durfte das erste Mal auf den Sportplatz mitfahren (Mama glaubt nämlich im Waldviertel hat es im April noch immer minusgrade). Ich habe sofort verstanden was dort am wichtigsten ist und habe mich den anderen besuchen angeschlossen und fest mitgeschrien! Aber das wurde mit der zeit auch zu langweilig und ich hab mir ein Nickerchen gegönnt – dadurch hab ich zwar Papa seinen Elfmeter verschlafen – aber ich werde sicherlich noch öfters die Chance haben meinen Papa live zu sehen.

Mittlerweile hab’ ich auch damit begonnen mit meiner Mama und mit meinen Papa zu plaudern. Ich glaub sie verstehen zwar nicht was ich ihnen sagen will, aber es macht Spass. Außerdem freuen sie sich immer wenn ich sie anlache und das finde ich auch schön. Die Beiden sind sehr bemüht, und spielen viel mit mir. Jetzt wo ich meinen Spielsachen schon nachschauen kann, finde ich das natürlich auch super wenn sich was bewegt! Inzwischen bin ich auch drauf gekommen, dass es etwas Besseres als diese blöden Schnuller gibt, nämlich meinen Daumen. Ich muss in den nächsten Monaten daran arbeiten, dass ich ihn gezielter in meinen Mund bekomme!

Leider hab ich auch diese schäußliche Babyakne abbekommen. Sieht nicht besonders schön aus, tut aber überhaupt nicht weh. Aber Mama musste die Fotografentermine einige Male verschieben, da sie wollte, dass ich perfekt auf den Fotos aussehe. Naja, dann muss sie halt noch warten bis wir zum Fotografen kommen. Dafür waren wir aber bei ihr in der Arbeit. Eigentlich wollte ich ja den Hrn. Professor Bescheid sagen, dass ich meine Mama die nächsten paar Jahre schon gerne bei mir zu Hause haben würde, aber wir haben nur die Mädel’s angetroffen – wie man in so einem Gänsestall nur arbeiten kann?

Vom Osterhasen hab ich eine Playstation bekommen. Papa hat gesagt: „Wenn du groß genug bist bekommst du dann eine echte.“  – was er damit gemeint hat versteh ich noch immer nicht. Ostern hab ich in Obererla, bzw. Greinsfurt und Radlbrunn verbracht. In Greinsfurt bei Papa’s Onkel Franz hab ich die Verwandtschaft kennen gelernt. Und natürlich haben mich die vielen Tanten und Onkeln abwechselnd herumgetragen. In Radlbrunn hab ich gemeinsam mit Felix Ostereier gesucht, bzw. das suchen hab ich ihm noch überlassen – nächstes Jahr kann ich ihm dann schon dabei helfen. Leider hat der Osterbesuch mit einem Sturz geendet und Felix hat seine erste Beule kassiert. Aber mittlerweile ist alles wieder gut verheilt.

Im April haben Mama und ich einen Babymassagekurs besucht. Angeblich werden die Baby’s ruhiger wenn sie öfters massiert werden. Mal schauen, was ich davon halten soll. Zumindest hab ich festgestellt dass mir die anderen Kinder gewicht- und größenmäßig hinterher sind. Besonders die Mädel’s – bei denen hab ich ordentlich gepunktet mit meinen mittlerweile guten 6 kg.

Aber ich glaub’ da sind noch ein paar Kilo mehr drinnen – mal schaun was ich im Mai so alles futtern kann.

Woche 3 und 4

… ein wenig Reglmäßigkeit und Routine in unsern Alltag zu bringen – das haben sich Mama und Papa ja auch einfacher vorgestellt. Aber wie soll das schon gehen, ich versteh noch immer nicht wie das genau mit Tag und Nacht ist. Am Tag ist’s dunkel in der nacht ist’s hell, oder war’s doch umgekehrt? Schlafen soll man wenns dunkel draußen ist. Aber wieso? Ich kann immer gut schlafen, egal ob Tag oder Nacht. Und wenn ich weine ist’s mir sowieseo egal ob’s dunkel oder hell ist.

Außerdem tut mir in letzter Zeit mein Bauch soooo verdammt weh. Dabei muss ich immer soviel weinen und schrein vor lauter Schmerzen. Das Problem ist, dadurch wird es nicht besser. Zum Glück trägt mich dann immer wer herum und hutscht mich ein bischen. Das macht das Bauchweh ein bischen erträglicher. Wenns dann mal nicht weh tut, muss ich mich ja auch ein bischen bemerkbar machen, damit Mama und Papa wissen, ab nun sind sie nicht mehr zu zweit – die eine oder andere Nachtschicht sollte ja kein Problem sein.

Meine ersten Autofahrten hab ich  mittlerweile auch schon hinter mir. Einmal zu Oma u. Opa nach Radlbrunn und einmal zu Oma und Opa nach Obererla. Das Auto fahren war ganz o.k. wenn man schläft vergeht die zeit eigentlich ganz schnell und es ist nicht so langweilig. Nur meine Mama war so hyper-nervös – kaum zum auszuhalten. Hoffentlich gibt sich das mit der Zeit, sonst wird’s sehr anstrengend mit ihr.

Mama hat in ihrem Einkaufswahn jetzt schon den 7. schnuller gekauft; sie verstehts noch immer nicht: ich will KEINEN Schnuller!!! Aber egal, sie wills einfach nicht kapieren und quält mich immer wieder mit diesem blöden Ding.

Über die erste Austria-Garnitur die ich bekommen hab’, hat sich mein Papa glaub’ ich mehr gefreut als ich. Wenn ich dann reingewachsen bin können wir schon gemeinsam ins Stadion gehen! Da sollten wir in der zwischenzeit schon mal ein paar Schlachtgesänge einstudiern (wär vielleicht besser als immer diese Nachtlieder von Papa). Aber vorher ist noch der erste Besuch im Waldstadion Münichreith ausständig, damit ich den Papa mal in Action sehen kann!

… ich werde euch dann wieder berichten wie mein erster stadionbesuch so verlaufen ist – bis bald 

Meine ersten 2 Wochen

Seit 2 wochen wohne ich jetzt schon bei meiner Mama und und bei meinem Papa in Prkersdorf – 2 sehr spannende und aufregende Wochen für mich – ABER auch für Mama und Papa :-)

Am 28.02 um 0:49 Uhr bin ich zur Welt gekommen. Mit dabei war die Hebamme Magaretha, eine Ärztin und mein Papa! Alles verlief bestens, deshalb mpackten wir um ca. 05.00 Uhr unsere Sachen und es ging ab nach Hause. Um 6.00 Uhr lagen wir schon zu Dritt in unserem Bett – erleichtert und zufrieden. Wir versuchten tagsüber ein paar Stunden Schlaf nachzuholen, die wir in der Nacht nicht hatten.

Am Nachmittag kam auch schon meine Hebamme Monika zu Besuch, um nach mir und Mama zu schauen. Monika besucht uns in den folgenden Tagen regelmäßig und betont immer wieder wie super-geschickt wir alles hinbekommen. In den ersten Nächten hab ich meinen Eltern gleich mal gezeigt, auf was sie sich in den nächsten 2-3 Jahren einstellen können –> sicher nicht durchschlafen ;-)

In den ersten Tagen kamen auch gleich eine Menge Besucher. Ich lernte meine Omas und Opas kennen, Tante Daniela, Onkel Max und Felix sowie Onkel Karli, Tante Martina mit Onkel Christian und einige mehr.
Tante Daniela und Felix versorgten meine Eltern fast jeden Tag mit Essen und Einkäufen. Besonders in der 2. Woche als es Mama schlecht ging und sie hohes Fieber hatte.

In der Zwischenzeit habe ich mich schon gut eingelebt in Purkersdorf und die Essensausgabe funktioniert auch schon ganz gut. Das liegt sicher daran, dass ich Mama so deutlich zu verstehen gebe, wann ich Hunger habe!

Baden und Wickeln sind hauptsächlich Papa`s Aufgaben. Darüber kann ich aber nur bestes berichten – er stellt sich gar nicht so dumm an. Obwohl ich ihm hin und wieder durch geheime Pinkel-Attacken zeigen muss, wer jetzt der Mann im Haus ist.

Die erste gemeinsame Ausfahrt mit meinem Flitzer haben wir am Ende der ersten Woche unternommen. Wir fuhren entlang des Wien Flusses, aber eigentlich muss ich gestehen: es hat mich nicht sehr beeindruckt. Ebenso wenig begeistert hat mich meine erste Shoppingtour ins Auhofcenter – natürlich gemeinsam mit Tante Daniela. Ich habe Zeit einfach genützt um ein wenig zu schlafen.

Also wie ihr sehen könnt haben wir die erste Zeit sehr genosse und sind mittlerweile dabei ein wenig Regelmäßigkeit in unseren Alltag zu bekommen.  Ich werde euch weiterhin davon berichten wie es mir so geht.

Meine Übersiedlung

Die letzten 9 Monate hatte ich eine ganz nette Wohnung im Bauch meiner Mama. War eigentlich ganz  gemütlich eingerichtet, ganz weich und in meiner Lieblingsfarbe rot.

In letzter Zeit ist es leider ein wenig eng dort geworden und da dachte ich mir ich könnte mir mein neues Zimmer doch mal ansehen. Hab ja immer gehört wie Mama und Papa getüftelt haben, „Wie malen wir aus?“, „Was braucht er denn alles in seinem Zimmer?“, „Wie gestallten wir es kindergerecht, gemütlich aber auch praktisch?“, „Wie wär’s wenn wir Autos oder eine Lokomotive an die Wand malen?“, „Was hältst du von Bildern mit  Winny Pooh-Bären?“, …. 

Nach einigen Wochen Überlegen und Arbeiten haben’s die Zwei also dann doch geschafft, dass mein Zimmer fertig war. Ja, dann hörte ich noch Felix wie er sagte „Da schläft der Timo. Ein bissi müssen wir noch warten“ – also musste ein Bettchen auch schon da sein. Und so dachte ich mir einfach, ich mach mich auf den Weg und schau mir das ganze mal an. Und ich muss sagen Mama und Papa haben’s ganz gut hinbekommen. Alles ziemlich bunt und lustig, und die vielen Pooh-Bären an der Wand find ich natürlich Spitze. Nur, warum hat Felix schon eine Spielzeugkiste in meinem Zimmer? Na, ist eh ok – dann können wir wenn ich groß genug bin, gemeinsam spielen. Hoffentlich macht er nicht schon alleine alles kaputt. Was ich auch toll finde ist die Kuschelecke die Mama und Papa eingeplant haben. Die ist super-gemütlich, da können Mama und ich in Ruhe trinken und Papa und ich können dort kuscheln und schmusen. Ich seh’ schon, da werden wir noch viele Stunden gemeinsam verbringen (und verschlafen). Den Stubenwagen haben wir uns von Lena ausgeborgt. Eigentlich war ausgemacht, dass wir zukünftig unseren Geburtstag gemeinsam feiern. Ist sich leider nicht ganz ausgegangen. Aber ich glaube du bist ganz froh drüber deinen Geburtstag nicht mit einem 2 Jahre jüngeren Burschen feiern zu müssen J. Aber trotzdem Danke für den Stubenwagen.  

Nachdem ich alles genau begutachtet habe, bin ich doch zu dem Entschluss gekommen, dass ich meine Nächte in der Nähe meiner Mama (im Schlafzimmer) verbringen werde. Sie war ja doch 9 Monate jede Nacht bei mir, da ist ihr nicht übel zu nehmen, dass sie die nächsten Wochen und Monate nicht alleine bei Papa schlafen möchte. Ja, und deswegen, haben mir die Zwei auch ein kleines Bettchen ins Schlafzimmer gestellt. Ist wirklich gemütlich geworden, Felix hat es schon mal vorgetestet – und er ist ganz zufrieden. 

Für meine zukünftigen Ausflüge steht auch schon ein Wagerl bereit. Den hat mir, freundlicher Weise, Felix zur Verfügung gestellt. Ob ihm bewusst ist, dass es jetzt vorbei ist mir den gemütlichen Sparzierfahrten, und er mehr laufen muss?? 

Im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden mit den Vorbereitungsarbeiten, die mein Papa und meine Mama für mich getroffen haben.

Plötzlich schwanger!

Das waren wohl die 9 aufregensten Monate in unserem Leben!

Angefangen hat alles mit einem Schwangerschaftstest am 10.06.2006: negativ.

ABER: 12 Tage später die große Überraschung: der 2. Test war positiv!

Am 29.06. hatten wir dann den ersten Termin bei Fr. Dr. Göral, die bestätigte uns: ja da ist was! In einer Woche sollten wir wieder kommen, dann müsste das Herz schon schlagen. Am 07. Juli kamen wir etwas nervös zur nächsten Untersuchung …. und man konnte das erste Mal das Herz von unserem kleinen Zwerg schlagen sehen – und es hat bereits kräftig geschlagen!

In der Nacht von 07. auf  08. Juli ging’s dann für eine Woche nach Korfu … der letzte Urlaub zu Zweit oder der erste Urlaub zu Dritt?!

Die  erste Zeit war ziemlich anstrengend für mich! Ich war müde, mein Kreislauf war schwach und mir war ständig schlecht. Besonders das U-Bahn fahren und die Hitze machten mir zu schaffen. Und natürlich, wie konnte es anders sein, hatte ich viel Hunger, am liebsten auf etwas „Deftiges“ und noch besser alle 2-3 Stunden!

Am 01.08. wurde ich mit Drehschwindel ins Krankenhaus nach Tulln gebracht, wo ich für 9 Tage stationär bleiben musste. Dem Baby ging’s gut, nur mein rechtes Gleichgewichtsorgan war ausgefallen. Ich bekam einige Infusionen … und war irre glücklich als ich wieder nach Hause durfte!!

In der Zwischenzeit wurde mein Bauch immer dicker und dicker. Mir kam vor als würde sich mein Bauch, meine Hüften und mein Hintern zu einer großen Kugel verwandeln! … Warum wird nur mein Hintern so groß??

Am 03.09. (19 SSW) konnte ich das erste Mal die Bewegungen von unserer kleinen Maus spüren. Wir waren abends mit Wolfi und Claudia im SiebenSternBräu essen. Bierli und Wolfi sind danach noch auf ein Bier gegangen. Ich bin nach Hause gefahren, konnte aber die halbe Nacht nicht schlafen. Als ich so im Bett lag und mich von einer Seite auf die andere wälzte spürte ich als würden Seifenblasen in meinem Bauch zerplatzen! … die ersten spürbaren Bewegungen von unserem Baby! Als Hansi in der Nacht nach Hause kam, war ich noch munter und musste ihm gleich davon erzählen. Ca. 2 Wochen später konnte er das Baby dann auch fühlen.

Am 03.10. war wieder ein besonderer Tag: ich bekam meinen Heiratsantrag. Bald waren wir uns auch über einen Termin einig: am 30. Dezember 2006 – also noch vor der Geburt – wollten wir standesamtlich heiraten. Die kirchliche Trauung wird im Juni 2008 sein.

Am 12.10. ging’s leider wieder in’s Krankenhaus nach Tulln … wieder Drehschwindel. Nach 6 Tagen Infusionen durfte ich am 18.10., zu meinen Geburtstag, wieder nach Hause.

Unser Organscreening hatte wir am 30.10. Alles bestens, unser Baby hat 2 Hände, 2 Füße und einen Kopf, …. Organe sind alle da und funktionieren einwandfrei. Nach Eigeninterpretation des Befundes ist es schon sehr groß für sein Alter (lt. Dani:“ Ihr bekommt ein Riesen-Baby.“ )

Fr. Dr. Hauptmann vom St. Josef Krankenhaus war nach dieser Untersuchung der Meinung, dass es mit ziemlicher Sicherheit ein Mädchen wird! „Für einen Buben fehlt da etwas!“. Nun stand es 2:2 (die Ärzte konnten sich einfach nicht entscheiden), aber meinem Gefühl nach tendierte ich auch zu einem Mädchen … unsere kleine Anna!

Bei der Untersuchung in der 25. SSW kam dann die große Überraschung – es wird doch ein Bub!! Gott-sei-Dank hab ich meinen großen Einkaufsdrang noch nicht nachgegeben und noch keine Kleidchen eingekauft. Nur standen wir vor dem nächsten Problem: Wie soll er heißen? Timo oder Niklas??

Im November und Dezember ging’s dann, mit immer dicker werdenden Bauch, an die Vorbereitungen für die Hochzeit. Am 30.12.2006 war’s dann soweit! Es war ein total schönes Fest. Obwohl ich am Abend schon etwas geschafft war.

Und mittlerweile haben wir uns auch auf einen Namen geeinigt: Timo soll unser Junior heißen. (Mein Vorschlag gewann!)

Im Jänner waren wir dann fleißig damit beschäftigt das Kinderzimmer für Timo herzurichten. Wobei auch Hansi ziemlich dahinter war (so kennt man ihn gar nicht) …. und es ist sich alles gut ausgegangen. Obwohl ich zwischenzeitlich schon gezweifelt habe.

Im Jänner besuchten wir gemeinsam einen Geburtsvorbereitungskus im St. Josef Krankenhaus. Es war ein interessantes Wochenende, das uns beide positiv auf die Geburt eingestimmt hat.